Osteopathische Behandlung

ganzheitlich – achtsam – individuell

Osteopathie ist eine manuelle Therapieform, die den Menschen in seiner Gesamtheit betrachtet. Statt einzelne Symptome isoliert zu behandeln, richte ich den Blick auf Zusammenhänge: Bewegungsapparat, Organsysteme, Nervensystem, Flüssigkeitsdynamik und Umgebungseinflüsse. Ziel ist es, Spannungen aufzuspüren, Beweglichkeit zu fördern und Selbstregulation zu unterstützen. 

Ablauf des ersten Termins

Beim Ersttermin nehmen wir uns Zeit, Ihre Situation genau zu verstehen: 

  1. Anamnese: Zu Beginn steht ein ausführliches Anamnesegespräch. Wir sprechen über aktuelle Beschwerden, bisherige Diagnosen und Behandlungen, Operationen, Unfälle sowie andere relevante Ereignisse in Ihrem Leben.
  2. Ganzheitliche Untersuchung: Im Anschluss folgt eine osteopathische Untersuchung des gesamten Körpers – nicht nur der Region, in der Sie aktuell Beschwerden spüren. Auffällige Bereiche werden genauer betrachtet, um Zusammenhänge erkennen zu können.
  3. Individuell angepasste Behandlung: Auf Basis der ersten Einschätzung wähle ich passende osteopathische Techniken aus. Die Behandlung erfolgt ausschließlich mit den Händen – sanft, fein wahrnehmend oder auch klar strukturell, je nach Bedarf. Techniken und Behandlungsintensität werden immer an Ihre aktuelle Situation, Ihre Beschwerden und Ihre Belastbarkeit angepasst. 

Diese erste Sitzung legt die Grundlage für alle weiteren Termine und ermöglicht uns, ein realistisches Vorgehen zu planen.

Was Sie zum Termin mitbringen sollten

Damit wir die gemeinsame Zeit optimal nutzen können, bringen Sie bitte mit: 

  • wichtige Arztbefunde
  • ein großes Handtuch
  • bequeme, flexible Kleidung
  • ausreichend zu trinken
  • Ihre Bankkarte zur Bezahlung

Für Kinder und Säuglinge ist es hilfreich, zusätzlich eine vertraute Decke, ein Lieblingsbuch oder ein kleines Spielzeug mitzubringen.

Behandlung von Säuglingen und Kindern

Gerade bei Säuglingen und Kindern arbeitet die Osteopathie sehr fein und respektvoll. Kinder reagieren häufig sensibel auf Spannungen im Gewebe, auf Verdauungs- oder Schlafstörungen, auf Geburtserlebnisse oder Operationen.

In der Behandlung ist mir wichtig, dass sich das Kind sicher fühlt – mit Bezugsperson, vertrauten Gegenständen und genügend Zeit.

Preise & Behandlungskosten

Kosten der osteopathischen Behandlung

Die Abrechnung erfolgt transparent pro Sitzung.

  • Erwachsene: 90 € pro Sitzung (ca. 50–60 Minuten)
  • Kinder und Säuglinge: 70–90 € pro Sitzung (abhängig vom Bedarf des Kindes und der tatsächlichen Behandlungsdauer) 
Gesetzlich Versicherte (Selbstzahler)

Als gesetzlich Versicherte*r können Sie osteopathische Behandlungen in Anspruch nehmen, müssen die Kosten zunächst jedoch selbst tragen. Viele gesetzliche Krankenkassen erstatten inzwischen einen Teil der Behandlungskosten. Häufig wird dafür eine ärztliche Verordnung (z. B. vom Haus- oder Facharzt) verlangt. 

Bitte klären Sie vor Behandlungsbeginn direkt mit Ihrer Krankenkasse:

  • ob Osteopathie erstattungsfähig ist
  • in welcher Höhe und für wie viele Sitzungen pro Jahr eine Kostenübernahme möglich ist
  • ob eine ärztliche Verordnung notwendig ist

Eine aktuelle Übersicht über Krankenkassen, die Osteopathie unterstützen, finden Sie beispielsweise bei Osteokompass oder in der Krankenkassenliste des Verbands der Osteopathen Deutschland (VOD e. V.). 

Privatversicherte, Beihilfe, Zusatzversicherungen

Wenn Sie privat versichert, beihilfeberechtigt oder über eine Heilpraktiker-Zusatzversicherung abgesichert sind, übernehmen viele Versicherungen ganz oder teilweise die Kosten für osteopathische Leistungen – insbesondere bei vorliegenden Diagnosen oder Unfallfolgen. 

Um Missverständnisse zu vermeiden, empfehle ich, vor der ersten Behandlung bei Ihrer Versicherung nachzufragen:

  • in welchem Umfang Heilpraktikerleistungen / Osteopathie erstattet werden
  • ob Höchstbeträge pro Sitzung oder pro Jahr gelten

Die Rechnungsstellung erfolgt auf Grundlage der Gebührenordnung für Heilpraktiker und Privatpatienten (GebüH). 

Transparenz und Planung

Gern bespreche ich mit Ihnen im Ersttermin, wie viele Sitzungen aus meiner fachlichen Sicht sinnvoll erscheinen und in welchen zeitlichen Abständen. So können Sie Aufwand, Kosten und mögliche Erstattungen realistisch einplanen.

Terminabsage

Sollten Sie einen Termin nicht wahrnehmen können oder erkranken, informieren Sie mich bitte so früh wie möglich – spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin. So kann ich die Zeit einem anderen Patienten zur Verfügung stellen. Bei versäumten Terminen ohne rechtzeitige Absage muss ich eine Ausfallgebühr berechnen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie viele Sitzungen sind typischerweise notwendig?

Wie kurzfristig können Termine vereinbart werden?

Sind auch ambulante Termine möglich?

Kann man sowohl in Bar als auch mit Bankkarte zahlen?